Das Forstamt informiert über Fuchsräude

Bitte beachten!

Das Forstamt informiert über Fuchsräude Seit einiger Zeit sind im Bereich der Gesamtgemeinde Niedereschach vermehrt Fälle von Fuchsräude aufgetreten. Die Krankheit wird von Grabmilben verursacht und wird auch auf Hunde übertragen. Das Forstamt warnt vor der Seuche und rät Hundebesitzern ihre Tiere anzuleinen. Für Wildtiere endet die Krankheit meist tödlich, während sie bei Haustieren gut behandelbar ist.Verursacht wird die Räude beim Fuchs von Sarkoptesmilben. Diese bohren sich in die Haut, um dort Gänge anzulegen und ihre Eier abzulegen. Der Körper reagiert darauf mit starkem Juckreiz, der Furchs kratzt sich und es kommt zu Pusteln oder Krusten und Fellverlust.Eine Übertragung vom Fuchs auf den Hund erfolgt bei direktem Hautkontakt, beispielsweise wenn ein freilaufender Hund im Wald auf einen Fuchs trifft und es zu Körperkontakt kommt. Erkrankte Haustiere sollten umgehend zum Tierarzt gebracht werden. Auf den Menschen ist die Räude nicht übertragbar. Zwar können die Milben vom Fuchs oder Hund auf den Menschen übertragen werden, jedoch können sie sich dort nicht vermehren und sterben nach wenigen Tagen ab. Eventuell tritt eine kurzzeitige Hautrötung und Juckreiz auf.Weil auch Hunde als Wirt für die Fuchsmilben dienen, sollten Hundebesitzer beim Gassi gehen auf ihre Hunde gut aufpassen. Das Forstamt empfiehlt daher Hunde auf Sichtweite zu halten und besser noch anzuleinen.Wer einen toten Fuchs findet, sollte besonders vorsichtig sein und ihn, wenn überhaupt, nur mit Handschuhen anfassen. Kranke und verletzte Tiere sollten der Försterin, Tel. 0175/2227582, bzw. den zuständigen Jäger*innen gemeldet werden.