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Herr Frank Kaltenbacher

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Eheschließung

Wie für vieles im Leben, so sind auch für den Start ins Eheglück gewisse Formalitäten erforderlich. Der Eheschließung geht deren förmliche Anmeldung (entspricht dem früheren Aufgebotsverfahren) voraus. Bei der Anmeldung der Eheschließung wird insbesondere geprüft, ob evtl. gesetzliche Ehehindernisse bestehen, die dem Heiratswunsch entgegenstehen.

Welche Urkunden und Unterlagen für die Anmeldung der Eheschließung benötigt werden, hängt vom Einzelfall ab. So muss z. B. die Auflösung von Vorehen nachgewiesen werden. Besitzt einer der Verlobten eine ausländische Staatsangehörigkeit, sind zumeist zusätzliche Dokumente (z. B. ein Ehefähigkeitszeugnis) aus dem Heimatstaat notwendig bzw. muss das für den Standesamtsbezirk Niedereschach zuständige Oberlandesgericht hiervon Befreiung erteilen.
Erkundigen Sie sich deshalb bitte rechtzeitig beim Standesamt, welche Heiratspapiere Sie zur Anmeldung der Eheschließung mitbringen müssen! Von dort erhalten Sie eine Aufstellung der von Ihnen benötigten Unterlagen ausgehändigt.
Sobald Sie alle erforderlichen Urkunden und Dokumente besorgt haben, können Sie die Eheschließung nach vorheriger Terminabsprache anmelden.

Damit wir Ihren Wunschtermin verbindlich reservieren können, empfehlen wir Ihnen, die Eheschließung frühzeitig anzumelden (die Anmeldung ist 6 Monate gültig). Im Rahmen des Verfahrens werden Ihre Unterlagen geprüft, evtl. erforderliche Anträge und Erklärungen aufgenommen. Dies erfordert etwas Zeit. Zu dem mit Ihnen bei der Anmeldung der Eheschließung vereinbarten Termin erwarten wir Sie dann im Rathaus.

Ihre Urkunden über die Eheschließung und - soweit erwünscht - das Stammbuch der Familie erhalten Sie bereits unmittelbar nach der Trauung.

 

Namensführung in der Ehe:
Die Ehegatten können bei der Eheschließung oder auch zu einem späteren Zeitpunkt (keine Frist) den Geburtsnamen des Mannes, den Geburtsnamen der der Frau oder den zur Zeit der Erklärung über die Bestimmung des Ehenamens geführten Namen der Frau oder des Mannes zum Ehenamen (gemeinsamen Familiennamen) bestimmen. Die Ehenamensbestimmung ist unwiderruflich. Kinder erhalten ebenfalls den Ehenamen der Eltern. Treffen Sie keine Bestimmung zum Ehenamen (oder können Sie sich nicht einigen), so behält jeder Ehegatte den von ihm zur Zeit der Eheschließung geführten Namen (getrennte Namensführung).

Bei der Geburt eines Kindes muss bei getrennter Namensführung der Eltern bestimmt werden, ob das Kind als Geburtsnamen den Namen des Vaters oder der Mutter erhalten soll. Diese Erklärung gilt dann auch für die weiteren Kinder.

Der Ehegatte, dessen Geburtsnamen nicht Ehename geworden ist, kann durch Erklärung dem Ehenamen seinen Geburtsnamen oder den zum Zeitpunkt der Eheschließung geführten Familiennamen voranstellen oder anfügen und damit in der Ehe einen Doppelnamen führen (späterer Widerruf ist möglich).

Zusätzliche Wahlmöglichkeiten bestehen möglicherweise, soweit ein Ehegatte eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt.

 

Heiraten im Ausland:
Auch im Ausland geschlossene Ehen werden grundsätzlich anerkannt, wenn die Trauung in der für das jeweilige Land üblichen und vorgeschriebenen Form von den zuständigen Stellen durchgeführt worden ist und dem deutschen Recht nicht widersprechen (z.B. Doppelehe)

Sie sollten sich rechtzeitig informieren, welche Papiere Sie für Ihre Eheschließung benötigen. Auskünfte können Ihnen die deutschen Konsulate in den einzelnen Ländern, aber auch die Botschaft des betreffenden Landes in der Bundesrepublik geben. Manche Staaten fordern von Ihnen ein Ehefähigkeitszeugnis, das Ihnen Ihr zuständiges Wohnsitzstandesamt auf Antrag ausstellt (Achtung, auch hier gilt: Antrag rechtzeitig stellen; es sind bestimmte Unterlagen notwendig).

Lassen Sie Ihre ausländischen Heiratsurkunden möglichst durch die zuständigen Behörden beglaubigen und evtl. durch die deutsche Botschaft legalisieren. Da im Ausland häufig nicht die im deutschen Recht vorgesehenen Namenswahlmöglichkeiten gegeben sind, sollten Sie nach Rückkehr in die Heimat mit Ihrer Heiratsurkunde beim Standesamt vorsprechen und eine gemeinsame Namenserklärung abgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, für eine im Ausland geschlossene Ehe ein deutsches Personenstandsregister anlegen zu lassen.